11 | 12 | 2017

Würmschwimmen mit dem PTSV und Freunden im Juli 2017

Am 23.07.2017 veranstaltete der PTSV ein Würmschwimmen.

Einige Vereinsmitglieder und auch Freunde des Vereins machten sich in Neos, Shortys mit ABC-Ausrüstung, Schlauchbooten und SUPs bei wolkenverhangenem Himmel, aber doch warmen Temperaturen, gut gelaunt auf den Weg zum Einstieg in die Würm nach Starnberg.

 

In der Strömung der Würm ging es dann gemütlich mit mehreren Pausen Richtung Leutstetten. So blieb auf dem Weg genug Zeit, die Würm auch mal unter der Wasseroberfläche zu erkunden. Unter Wasser konnten diverse Fische und in der Strömung wabernde Pflanzen beobachtet werden.

 

Nach gut eineinhalb Stunden waren auch die letzten Taucher wieder an Land, mit einigem Unrat im Schlepptau. Überraschend zeigte sich die Würm im Flussbett teilweise stark vermüllt. Hat sich hier die Würm auch mal ein Ramadama verdient?

 

Im Anschluss ließ die Gruppe den Ausflug im nahegelegenen Biergarten ausklingen.

 

(Ein Bericht von Daniel)

Vereinsfahrt nach Kroatien, Juni 2017

Nachdem Elof, einer unserer Trainingsleiter eine Woche mit der BLTV-Jugend auf der Insel Krk verbracht hatte, wurde eine weitere Woche mit den erwachsenen Mitgliedern angehängt.

Zu 7. verbrachten wir, ein Teil des Erwachsenenteams also eine bunte und lustige, beeindruckende und vielfältige, abwechslungsreiche und entspannte Taucherwoche im Divecenter von Krk.

Bunt und lustig, weil die Gruppenkonstellation sehr gemischt war, vom Tauchneuling bis zum sehr Erfahrenen, vom Atmosphärenforscher bis zur Ethnologie Studentin. Wir waren ein facettenreiches Team mit vielen Unterschieden, aber einer Gemeinsamkeit, die Liebe zum Wasser und der Leidenschaft zum Tauchen! Das vereint und brachte uns viel Spaß ein!

Beeindruckend und vielfältig, weil wir viele tolle neue Erfahrungen machen konnten. Wir hatten Land- und Bootstauchgänge, einen Wracktauchgang, der einem Ausflug zum Münchner Stachus ähnelte, einen schönen Höhlen- und auch Nachttauchgang. Daneben einige andere Tauchgänge, bei denen alt Bekanntes oder neu Erlerntes, was auf der Terrasse am Vorabend bei einem kühlen Bier ausgiebig besprochen wurde, ausprobiert und geübt werden konnte. Orientierungsübungen oder der Umgang mit der Boje zum Beispiel. Auch verschiedene Rettungsübungen, bei welchen wir sogar teilweise von Gästen anderer Boote fotografiert wurden! Irgendwas muss kurios ausgesehen haben.

Abwechslungsreich, weil wir Fortbildung und Spaß vereinten. Wir hüpften jauchzend vom Bootsrand, unterhielten uns über Tauchtheorie, entwickelten Choreographien für Unterwasser-Tanz-Performances, neckten uns gegenseitig wo es nur ging oder analysierten kritisch und peinlich genau jede Minute des letzten Tauchganges. Schmausten Pizza und Eis in der Altstadt, wiederholten konzentriert die Erste-Hilfe Übungen im Appartementzimmer oder tanzten abends zu lustiger Live-Musik auf dem Weinfest neben der Tauchstation als krönenden Abschluss der Woche!

Entspannt, denn auf dem Boot gab es Mittagsessen, Relax-Möglichkeiten, und zwei gute Tauchgänge serviert. Wie bei einer Tauchsafari! Wir genossen einerseits den Urlaub und konnten andererseits Neues Lernen. Spaß am Lernen und Lernen am Spaß. Vielen Dank an Elof, unserem Übungsleiter, der die erste gemeinsame Tauchfahrt ins Rollen gebracht hat, seiner Frau Ilona und Freddy, Andreas, Otto, Daniel und Anouk, die dem Aufenthalt ihre eigene Note gaben. Wir freuen uns auf eine weitere Fahrt im nächsten Jahr!

(Anouk Mansour)

Tauchen und Tanzen - wenn aus reinem Spaß eine echte Leidenschaft wird

Tauchen und Tanzen haben doch nichts gemeinsam. Oder doch? In der Tat gibt es Parallelen, nämlich auf dem Weg von der "Klassischen Schule" hin zum "Verein". Zunächst findet man Tanzen toll, weil man viele verschiedene Tanz-Figuren lernt und glaubt, man kann damit mächtig Eindruck schinden, dass man schon das "Gold-Abzeichen" trägt. Irgendwann merkt man aber, dass es heißt: "Weniger ist mehr". Hat sich aus dem Sport eine Leidenschaft entwickelt, dann ist der nächste Schritt, sich einen Verein zu suchen. Dort kann man dann vertiefen und professioneller werden, und dazu muss man "üben, üben, üben".

Und warum gibt es da jetzt  Parallelen zum Tauchen? Ganz einfach: In Tauchschulen lernt man viele nützliche und wichtige Dinge. Es fühlt sich toll an, wenn die Mühe mit dem Brevet belohnt wird und damit der Weg frei ist für das Tauchen im Meer oder in heimischen Seen. Wird dann aus dem Tauchen eine Leidenschaft, dann ist der Gedanke an eine Vereinsmitgliedschaft naheliegend. Und dann erkennt man, dass es eine Menge zum Üben gibt, um mit jedem Tauchgang ein Stück mehr Sicherheit zu bekommen.

Genau dazu dienen Aufbaukurse für Orientierung und Gruppenführung, die für eine Ausbildung nach DTSA**Silber Voraussetzung sind. Am Wochenende 20.5./21.5.2017 fand ein solcher Kurs unter der Leitung von Elof Frank in einer kleinen Gruppe statt. Die Teilnehmer hatten ganz unterschiedliche Vorkenntnisse aus Tauchschulen der bekannten, weltweit agierenden Ausbildungsorganisationen. Jeder einzelne hat schon an diesen zwei Tagen einige Erkenntnisse mitgenommen. Der eine Teilnehmer kann sich über die Erkenntnis freuen, dass natürliche Orientierung etwas ist, das man durch konsequente Übung in den Griff bekommen kann. Ein anderer (schon sehr erfahrener) Teilnehmer nimmt als wertvolle Erfahrung mit, dass eine gute Abstimmung innerhalb der Tauchgruppe  vor dem Tauchgang ganz wesentlich ist für die Gruppenführung. Und jetzt heißt es "üben, üben, üben."

Mit der Leidenschaft bleibt auch der Spaß am Tauchsport. Lernen im Team macht Freude, auch schon kleinere Erfolge motivieren. Wir freuen uns, neue Mitglieder willkommen zu heißen.

(Ein Beitrag von Ingrid)

 

 

 

 

 

 

Ramadama am 5. und 6. Mai 2017 in Starnberg

Unter dem Motto "Aufräumen ist cooler als Dreck machen" sind beim Ramadama am Starnberger See gleich zwei Teams des PTSV ausgerückt.  Diesmal war auch unser Käptn Peter mit dem Boot an beiden Tagen mit am Start.

Das erste Team unter der Leitung von Stefan Koschke sammelte am Freitag schon fleissig am Steininger Grundstück über und unter Wasser. Mit der Ausbeute von jeder Menge Plastik und anderem Kleinkram sowie über 30 Flaschen schaffte es das Team auch in die Presse von SZ und Merkur.

Beim Merkur kann der Bericht online unter https://www.merkur.de/lokales/starnberg/starnberg-ort29487/aufraeumen-ist-cooler-als-dreck-machen-8264393.html  nachgelesen werden.

Das zweite Team unter der Leitung von Elof Frank war am Samstag nicht weniger fleißig. Die Sammlung rund um das Undosa und der Uferpromenade umfasste unzählige Flaschen (darunter auch eine ungeöffnete Sektflasche), diverse Brillen, ein Stuhl und Tischchen.

Die Aktion unseres Vereins kam auch bei vielen Spaziergängern sehr gut an und es gab gleich vor Ort für das Müllsammel-Team viel Lob. Ein Passsant war sogar so begeistert, dass er unserem Verein sogar einen Tauchcomputer schenkte.

Abschluss der Aktion bildete am Samstag eine wohlverdiente Brotzeit verbunden mit einer Tombola im Feuerwehrhaus.

Auch wenn die Aktion allen Beteiligten wieder viel Spaß gemacht hat, heißt es doch: "Dreck machen ist uncool".

(Ein Bericht von Ingrid)

 

 

Nachtrag:

Hier findet Ihr den zugehörigen Bericht im  "Taucherblatt'l" des BLTV.

Ramadama am 1. April 2017 in Wessling

Am 1. April war es wieder soweit. "Ramadama" - eine Aktion, bei der die Gemeinde Wessling von Unrat befreit werden sollte. Einige Freiwillige unseres Vereins nahmen sich, wie schon in den Jahren 2001 und 2015, den Wesslinger See vor.

Unter der Leitung von Stefan Koschke, der die Reinigungseinsätze in Kooperation mit der Gemeinde organisierte, tauchten mit einer Ausnahmegenehmigung 5 Gerätetaucher und 3 Schnorchler ab. 8 Landhelfer standen diesen tatkräftig zur Seite. Die ufernahen Badebereiche wurden von etlichen, kaputten Glasflaschen, Feuerwerkskörpern, Plastikmüll, versenkten Campingstühlen, untergegangenen Paddeln, Taucherbrillen, Spielbooten und unterschiedlichsten anderen kuriosen Dingen befreit, die nicht nur den See verschmutzen, sondern auch eine erhebliche Verletzungsgefahr für Badegäste darstellen. Zudem wurde die Tiefenwasserbelüftungsanlage in der Mitte des Sees überprüft.

Der See war mit 11 Grad in Ufernähe zwar ziemlich kalt, glücklicherweise schien aber die Sonne. Der zweite Bürgermeister, Herr Michael Sturm ruderte die Helfer höchstpersönlich über den See. Die Gemeinde versorgte das Team mit Essen und Getränken. Die Stimmung war fröhlich und familiär und die Aktion bei den Gästen des anliegenden Seekiosks eine kleine Attraktion. So mancher Spaziergänger bedankte sich bei persönlich bei den Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.

Spitze und scharfe Gegenstände wie zerbrochene Glasflaschen können gerade in Ufernähe gemeine Verletzungen nach sich ziehen. Der Plastikmüll kann für Tiere und Pflanzen im See sehr giftig sein.

Auch wenn das Team vom PTSV Starnberg viel Spaß an der gemeinsamen Reinigungsaktion hatte, würden sich alle Land-, aber vor allem auch die Seebewohner sehr darüber freuen, wenn die Mülleimer als Auffangbecken für den Unrat dienen würden und nicht der See oder die Badewiese.

Auf einen schönen und verletzungsfreien Sommer!

(Ein Beitrag von Anouk)

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